{"id":4631,"date":"2026-05-29T08:35:00","date_gmt":"2026-05-29T06:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/?p=4631"},"modified":"2026-11-07T08:41:35","modified_gmt":"2026-11-07T07:41:35","slug":"exkursion-in-die-grosswohnsiedlung-halle-neustadt-mit-dem-graduiertenkolleg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/journal\/exkursion-in-die-grosswohnsiedlung-halle-neustadt-mit-dem-graduiertenkolleg\/","title":{"rendered":"Exkursion in die Gro\u00dfwohnsiedlung Halle-Neustadt mit dem Graduiertenkolleg"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 5. Mai 2026 fand unter der Leitung von Lena Hecker, Mitarbeiterin an der Professur Stadtplanung der Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar und assoziiertes Mitglied im Graduiertenkolleg <em>Gewohnter Wandel<\/em>, eine Exkursion in die Gro\u00dfwohnsiedlung Halle-Neustadt im S\u00fcden Sachsen-Anhalts statt. Sie erforscht im Rahmen ihrer Promotion die Entscheidungsprozesse und Folgen der gro\u00dffl\u00e4chigen, denkmalpflegerischen Unterschutzstellung von Halle-Neustadt f\u00fcr Stadtentwicklung, Wohnungsversorgung und die Denkmalpraxis. Die Arbeit betrachtet Halle-Neustadt stellvertretend f\u00fcr eine sich transformierende ostdeutsche Gro\u00dfwohnsiedlung, bei der in dem Ausma\u00df wie in Halle-Neustadt bisher keine Unterschutzstellungen stattfanden. (<a href=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/person\/lena-hecker\/\">https:\/\/gewohnter-wandel.de\/person\/lena-hecker\/<\/a>) <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem gef\u00fchrten Rundgang durch das Stadtzentrum, das Bildungszentrum und den I. Wohnkomplex verst\u00e4ndigten sich Mitglieder und Freunde des Graduiertenkollegs gemeinsam \u00fcber vergangene und aktuelle Entwicklungsperspektiven des Stadtteils. Prof. Ute Lehrer, Professorin an der Faculty of Environmental and Urban Change der York University in Toronto, nahm als Mercator Fellow des Graduiertenkollegs ebenfalls an der Exkursion teil und bereicherte die Gespr\u00e4che mit ihren Beobachtungen aus internationaler Perspektive.<\/p>\n\n\n<figure id=\"happyfiles-gallery-ekfxcg\" class=\"happyfiles-gallery\"><ul class=\"crop\" data-col=\"3\"><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"485\" height=\"858\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/01.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/01.jpg 485w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/01-480x849.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 485px) 100vw, 485px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"501\" height=\"886\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/02.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/02.jpg 501w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/02-480x849.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"449\" height=\"791\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/03-1.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Wohnstandort f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten der nahegelegenen Chemiekombinate geplant, war Halle-Neustadt einst die gr\u00f6\u00dfte Stadtneugr\u00fcndung der DDR und erreichte Ende der 1980er Jahre mit \u00fcber 90.000 Einwohner:innen ihren Bev\u00f6lkerungsh\u00f6chststand. Seit der <em>Wende<\/em> erlebt der heute gr\u00f6\u00dfte Stadtteil der Stadt Halle (Saale) einen anhaltenden gesamtst\u00e4dtischen Bedeutungsverlust, wie er in vielen ostdeutschen Gro\u00dfwohnsiedlungen zu beobachten ist: Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang, demografischer Wandel, R\u00fcckbau von Wohnraum und Infrastruktur, Migrationsbewegungen sowie die Teilprivatisierung und damit einhergehende Finanzialisierung der Wohnungsbest\u00e4nde pr\u00e4gen die anhaltende Transformation des Stadtteils. Kontrastiert werden diese Prozesse seit dem 60-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um im Jahr 2024 durch gro\u00dffl\u00e4chige denkmalpflegerische Unterschutzstellungen sowohl einzelner Baudenkm\u00e4ler als auch ganzer Denkmalbereiche \u2013 in diesem Umfang ist dies bislang in keiner anderen vergleichbaren ostdeutschen Gro\u00dfwohnsiedlung erfolgt. Auch diese scheinbar dichotome Gegen\u00fcberstellung in- und au\u00dferwertsetzender Prozesse war Gegenstand des Rundgangs, der im Stadtzentrum entlang der f\u00fcnf Hochhausscheiben A bis E begann. In ihrer Nutzung und Monumentalit\u00e4t wirken die Hochhausscheiben nach der Wende aus der Zeit gefallen; vielen fehlt heute eine realistische Entwicklungsperspektive, weshalb sie in einem \u201eStandby-Modus\u201c (Alpermann 2026) verbleiben \u2013 nicht ganz Ruine und doch keiner wirtschaftlichen Nutzung zuzuf\u00fchren, wozu Hendrijke Alpermann im vergangenen Semester in Weimar ihre Forschungsergebnisse vorstellte (<a href=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/veranstaltung\/debating-heritage-erbe-auf-standby-die-hochhausscheiben-in-halle-neustadt-hendrikje-alpermann\/\">https:\/\/gewohnter-wandel.de\/veranstaltung\/debating-heritage-erbe-auf-standby-die-hochhausscheiben-in-halle-neustadt-hendrikje-alpermann\/<\/a>). Die denkmalpflegerische Unterschutzstellung des Stadtzentrums als Denkmalbereich sowie zweier Hochhausscheiben als Baudenkm\u00e4ler verschiebt die Aushandlungsprozesse um m\u00f6gliche Zuk\u00fcnfte der stadtbildpr\u00e4genden Bauk\u00f6rper erneut. Vorbildhaft konnte die Hochhausscheibe A saniert werden und wird seit etwa f\u00fcnf Jahren als Sitz der Stadtverwaltung der Stadt Halle (Saale) genutzt. Das Dach der Hochhausscheibe diente unserer Gruppe als hervorragender Aussichtspunkt \u00fcber den Stadtteil und bot zugleich den Rahmen f\u00fcr Ausf\u00fchrungen des Stadtplaners Markus M\u00fcller zu aktuellen planerischen Entwicklungsvorhaben.<\/p>\n\n\n<figure id=\"happyfiles-gallery-dnlqkm\" class=\"happyfiles-gallery\"><ul class=\"crop\" data-col=\"3\"><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"870\" height=\"491\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/04.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/04.jpg 870w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/04-480x271.jpg 480w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/04-640x361.jpg 640w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/04-720x406.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 870px) 100vw, 870px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"892\" height=\"504\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/05.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/05.jpg 892w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/05-720x407.jpg 720w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/05-640x362.jpg 640w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/05-480x271.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 892px) 100vw, 892px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"916\" height=\"516\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/06.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/06.jpg 916w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/06-480x270.jpg 480w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/06-720x406.jpg 720w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/06-640x361.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 916px) 100vw, 916px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eindr\u00fccklich lie\u00df sich von oben die Dimension der Gro\u00dfwohnsiedlung erfassen. Gleichzeitig wird gerade diese Gr\u00f6\u00dfe zur Herausforderung in der denkmalpflegerischen Praxis: Ein unter Schutz gestellter Wohnblock umfasst nicht nur zehn, sondern bis zu 100 Wohneinheiten, ohne dass diese angesichts der prognostizierten Bev\u00f6lkerungsentwicklung \u00fcber eine langfristige Nutzungsperspektive verf\u00fcgen. Auch die Eigent\u00fcmerstruktur vieler der unter Schutz gestellten Wohngeb\u00e4ude ist intransparent; nur wenige Geb\u00e4ude befinden sich im Besitz kommunaler oder genossenschaftlicher Wohnungsunternehmen vor Ort. Diesbez\u00fcglich l\u00e4sst sich eine Korrelation beobachten, die unmittelbar mit den Folgen der Privatisierung und Finanzialisierung der Wohnungsbest\u00e4nde und damit gewisserma\u00dfen einer \u201eererbten Transformation\u201c in Verbindung gebracht werden kann: Insbesondere jene Bl\u00f6cke sind heute Baudenkmal geworden, die in Substanz und Erscheinungsbild weitgehend unver\u00e4ndert geblieben sind, lediglich Teilsanierungen erfahren haben, bei denen kein W\u00e4rmed\u00e4mmverbundsystem an den Fassaden angebracht wurde, und die dadurch von einer weitgehenden Materialsichtigkeit der Plattenstruktur gepr\u00e4gt sind. Gerade jene Bauk\u00f6rper sind Denkmal geworden, die \u00fcber viele Jahre hinweg lediglich minimalinstandgesetzt wurden \u2013 nicht in allen, aber durchaus in manchen F\u00e4llen Ausdruck bewusster Desinvestitionen in den Geb\u00e4udebestand. Hinzu kommen die besonderen Herausforderungen, die Substanz und Erscheinungsbild der industrialisierten Wohnbauten der DDR f\u00fcr den denkmalpflegerischen Umgang mit sich bringen: Nicht nur werden sie bis heute h\u00e4ufig stigmatisierend betrachtet und erfreuen sich als vergleichsweise \u201ejunge\u201c Baudenkm\u00e4ler keiner gro\u00dfen Beliebtheit; auch die Umsetzung einer denkmalkonformen und zugleich energetischen Sanierung erfordert innovative, biophysikalische L\u00f6sungsans\u00e4tze.<\/p>\n\n\n<figure id=\"happyfiles-gallery-3xqjcr\" class=\"happyfiles-gallery\"><ul class=\"crop\" data-col=\"3\"><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"541\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/07.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/07.jpg 1127w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/07-640x361.jpg 640w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/07-480x270.jpg 480w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/07-960x541.jpg 960w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/07-720x406.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"531\" height=\"941\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/08.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/08.jpg 531w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/08-480x851.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 531px) 100vw, 531px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dem Weg zur Geschichtswerkstatt, dem letzten Programmpunkt des Tages, passieren wir eines der kunsthistorischen Highlights Halle-Neustadts: die Mosaike des K\u00fcnstlers Josep Renau. Sie stellen die eindr\u00fccklichste Form der ehemals staatlich gef\u00f6rderten Kunst am Bau dar. Bis zu 150 Kunstwerke in Form von Mosaiken, Plastiken, Betonformw\u00e4nden oder Brunnen finden sich in Halle-Neustadt; ihre Gestaltung unterlag oftmals ideologischen Vorgaben. Auch die Wandmosaike Renaus entziehen sich ihrer Symbolhaftigkeit nicht: Entlang zweier Treppenhaust\u00fcrme erz\u00e4hlen die beiden 35 Meter hohen Mosaike von den Errungenschaften des Sozialismus, von der Einheit der Arbeiterklasse sowie vom Fortschritt in Landwirtschaft, Kultur und Weltraumforschung. Bereits einige Jahre vor der denkmalpflegerischen Unterschutzstellung der Geb\u00e4udestrukturen Halle-Neustadts wurden viele dieser Kunstwerke als Kleindenkm\u00e4ler unter Schutz gestellt. Mithilfe von F\u00f6rdermitteln der W\u00fcstenrot Stiftung konnten die Wandmosaike unl\u00e4ngst restauriert werden und erstrahlen heute in neuem Glanz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Geschichtswerkstatt stehen wir schlie\u00dflich vor dem eindrucksvollen Stadtmodell von Halle-Neustadt. Im Ma\u00dfstab 1:1.000 dokumentiert es anschaulich die Ausma\u00dfe der Wohnstadt im Planungsstand von 1989\/90 und zeigt durch nachtr\u00e4gliche Markierungen zugleich den erfolgten R\u00fcckbau von Wohnraum und Infrastruktur im Rahmen des St\u00e4dtebauf\u00f6rderprogramms Stadtumbau Ost. Der Leiter der Geschichtswerkstatt, J\u00f6rg Bittenbinder, rundete unseren Besuch mit wissenswerten Informationen und pers\u00f6nlichen Anekdoten \u00fcber das Aufwachsen in und um Halle-Neustadt ab.<\/p>\n\n\n<figure id=\"happyfiles-gallery-jfc9t5\" class=\"happyfiles-gallery\"><ul class=\"crop\" data-col=\"3\"><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"944\" height=\"531\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/09.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/09.jpg 944w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/09-480x270.jpg 480w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/09-640x360.jpg 640w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/09-720x405.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 944px) 100vw, 944px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"541\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/10.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/10.jpg 1045w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/10-480x271.jpg 480w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/10-720x406.jpg 720w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/10-640x361.jpg 640w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/10-960x541.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"415\" src=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/11-1.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/11-1.jpg 968w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/11-1-480x207.jpg 480w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/11-1-640x276.jpg 640w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/11-1-720x311.jpg 720w, https:\/\/gewohnter-wandel.de\/wp-content\/uploads\/11-1-960x415.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlie\u00dflich verlassen wir Halle-Neustadt mit vielen Anregungen \u2013 und vielleicht auch mit mehr Fragen als zuvor. Wie viele andere ostdeutsche Gro\u00dfwohnsiedlungen sollte auch Halle-Neustadt im Fokus der interdisziplin\u00e4ren Wohnungs- und Stadtforschung bleiben, um die anhaltenden Transformationsprozesse wissenschaftlich begleiten zu k\u00f6nnen. Das Graduiertenkolleg <em>Gewohnter Wandel<\/em> bietet hierf\u00fcr eine wertvolle Plattform des Austauschs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Lena Hecker<\/em><br><em>Fotoaufnahmen: Kathrin Mei\u00dfner<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Weiterf\u00fchrende Literatur:<\/strong><br><strong>Alpermann<\/strong>, Hendrikje (2026): Buildings on Standby. Stitching the Post-Socialist Cityscape. Hamburg: adocs Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Altrock<\/strong>, Uwe\/<strong>Grunze<\/strong>, Nico\/<strong>Kabisch<\/strong>, Sigrun (Hrsg.) (2020): Gro\u00dfwohnsiedlungen im Haltbarkeitscheck. Differenzierte Perspektiven ostdeutscher Gro\u00dfwohnsiedlungen. Wiesbaden: Springer VS. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bernt<\/strong>, Matthias\/<strong>Volkmann<\/strong>, Anne (2023): Segregation in Ostdeutschland. Transformationsprozesse, Wohnungsm\u00e4rkte und Wohnbiografien in Halle (Saale). Bielefeld: transcript Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Escherich<\/strong>, Mark (2017): Gro\u00dfr\u00e4umige Sp\u00e4tmoderne. Ermittlungen zur Erhaltensw\u00fcrdigkeit und -m\u00f6glichkeit. Ein universit\u00e4res Lehrprojekt zu Halle-Neustadt. In: Mager, Tino\/Tr\u00f6tschel-Daniels, Bianka (Hrsg.): BetonSalon. Neue Positionen zur Architektur der sp\u00e4ten Moderne. Berlin: Neofelis Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hasche<\/strong>, Kata\/<strong>Kiepke<\/strong>, Torben\/<strong>Scheffler<\/strong>, Tanja (2016): Big-Heritage: Halle-Neustadt? Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Pasternack<\/strong>, Peer et.al (2014): 50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt: Idee und Experiment. Lebensort und Provokation. Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 5. Mai 2026 fand unter der Leitung von Lena Hecker, Mitarbeiterin an der Professur Stadtplanung der Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar und assoziiertes Mitglied im Graduiertenkolleg Gewohnter Wandel, eine Exkursion in die Gro\u00dfwohnsiedlung Halle-Neustadt im S\u00fcden Sachsen-Anhalts statt. Sie erforscht im Rahmen ihrer Promotion die Entscheidungsprozesse und Folgen der gro\u00dffl\u00e4chigen, denkmalpflegerischen Unterschutzstellung von Halle-Neustadt f\u00fcr Stadtentwicklung, Wohnungsversorgung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4631","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4631","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4631"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4631\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4660,"href":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4631\/revisions\/4660"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gewohnter-wandel.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}