Buchgespräch & Diskussion mit Antonia Krahl & Julia von Mende

Summer Semester 2026

Jun
23
18:00
19:30

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Wie kann Wohnen wissenschaftlich erforscht werden? Die wiederkehrende Wohnungsfrage macht deutlich, für dauerhafte Lösungen braucht es kontinuierliche Forschung und Erkenntnisse für den Praxisdialog mit Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Das Wohnen manifestiert sich in der Wechselwirkung baulich-materieller Strukturen und gesellschaftlicher Dynamiken und verändert sich im Kontext aktueller Herausforderungen, Krisen und Konflikte stetig. Um diese Komplexität zu analysieren braucht es methodische Vielfalt und inter- und transdisziplinäre Zugänge.

In einem Gespräch mit Antonia Krahl und Julia von Mende, Mit-Herausgeberinnen und Autorinnen des Buches „Wohnen erforschen“ (transcript, 2024), diskutieren mehr als qualitative und quantitative Methoden, sondern sprechen über Herausforderungen und Potenziale inter- und transdisziplinärer Arbeit. Wir fragen danach, wie es gelingen kann, die Vielfalt der Perspektiven für den gemeinsamen Dialog zur Wohnungsfrage zusammenzuführen? Perspektiven aus dem Publikum aus Forschung und Praxis sind herzlich willkommen.

Julia von Mende hat die Professur für Theorie und Geschichte in der Architektur an der Frankfurt University of Applied Sciences inne. Als Architekturtheoretikerin arbeitet sie an den disziplinären Grenzbereichen von Architektur, Soziologie, Urbanistik und Kulturwissenschaft. Zwei ihrer Schwerpunkte thematisieren die Geschichte der Wohnungsforschung und interdisziplinäre Methoden zur Analyse räumlicher Strukturen von Alltagspraktiken wie Essen und Wohnen.

Antonia Krahl ist Akademische Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart. Sie arbeitet zur systematischen Methodenforschung mit einem besonderen Interesse an multiperspektivischen und methodenintegrativen Ansätzen. Inhaltlich beschäftigt sie sich im Bereich der Architektur-, Stadt- und Wohnsoziologie zur Interaktion zwischen gebautem Raum und Sozialem.

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