Gewohnter Wandel

Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens

Profil des Graduiertenkollegs

Willkommen auf der Webseite des DFG-Graduiertenkollegs »Gewohnter Wandel. Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens«. Das Graduiertenkolleg ist eine gemeinsame Einrichtung der Bauhaus-Universität Weimar und der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Das Graduiertenkolleg erforscht aus inter- und transdisziplinärer Perspektive den stetigen und vielschichten Wandel des Wohnens. Im Zentrum der Forschung steht das komplexe Spannungsverhältnis von gesellschaftlichem Wandel und räumlicher Materialisierung des Wohnens und seine Bedeutung für die nachhaltige und sozial gerechte Gestaltung der Wohnungsversorgung.

Im Kolleg forschen derzeit über 20 Kollegiat:innen (Promovierenden und PostDocs) sowie ein interdisziplinäres Kollegium aus Geographie, Soziologie und Kunstgeschichte, sowie Stadtplanung und Städtebau, Landschaftsarchitektur, Wohnungsbau, Infrastrukturökonomie und Human Computer Interaction.

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Einrichten in der Apokalypse. Prepper-Wohnfantasien im Zeitschriftenformat

Ring­vorlesung

Feb.
03
18:30
20:00

Mona Schieren

Wie bilden sich in Krisen- und Katastrophenszenarien spezifische Wohnutopien und Rückzugsarchitekturen heraus? Im Zentrum des Vortrags steht die Praxis des „Prepping“ – abgeleitet von ‚to be prepared.‘ Prepper rüsten ihr privates Heim oder Geheimversteck für die Apokalypse auf, häufig angespornt durch entsprechende Magazine und Filme. Untersucht wird bei der Reportage Inside Prepping eines Outdoorausrüstungsmagazins, welche Subjektivierungsweisen dem Prepping zugrunde liegen und wie Wohnen vorgestellt wird. Dies wird mit Zeitschriftenbeiträgen zum privaten Bunkerbau des Kalten Krieges…
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Weiter Wohnen wie gewohnt? Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens

Jahrestagung

Mai
07

Tagung am 7./8. Mai 2026, Bauhaus-Universität Weimar Wie kaum ein anderer Bereich des menschlichen Lebens wird das Wohnen durch gesellschaftlichen Wandel und epochale Umbrüche stetig verändert. Im Angesicht globaler gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen, Klimakatastrophen, Kriegen und Ressourcenknappheit sowie räumlicher und sozialer Polarisierungen bringt dieser „gewohnte Wandel“ die Dringlichkeit alter wie auch neuer Wohnungsfragen so deutlich wie selten zuvor zum Vorschein.  Will man diesen tiefgreifenden, gegenwärtigen Wandel des Wohnens sozial, ökologisch und räumlich gerecht und zukunftsfähig…
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Trends des Wandels des Wohnens

Gegenwärtig erfährt das weitgehend marktförmig organisierte und durch gesellschaftliche Individualisierung geprägte Wohnen unter den Bedingungen eines globalisierten, finanzialisierten und flexibilisierten Kapitalismus abermals einen tiefgreifenden Wandel. Dabei lassen sich derzeit aus Sicht der interdisziplinären Wohnungsforschung vier grundlegende und zum Teil in sich auch widersprüchliche Trends des Wandels erkennen.

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Arbeitsfelder

Das Graduiertenkolleg nähert sich dem Wandel des Wohnens entlang von drei Arbeitsfeldern: subjektive Wohnpraktiken (Alltag und Aneignung), die gesellschaftliche Organisation und Verteilung (Regulierung und Steuerung) sowie Entwurf, Bau, Finanzierung und Betrieb (Produktion und Bewirtschaftung) des Wohnens. Die Projekte fragen aus unterschiedlichen Perspektiven danach, in welcher Weise sich im Wandel des Wohnens gesellschaftliche Transformationen und räumliche Materialisierungen verstärken, verknüpfen oder auch beharrlich gegenseitig blockieren und in besonderer Weise manifestieren.

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Research Visit at Virginia Commonwealth University (VCU), Richmond (Virginia), USA

From 12th to 17th october, Barbara Schönig and Élodie Vittu, were delighted to visit our VCU partner from the L. Douglas Wilder School of Government in Richmond, Virginia. John Accordino organized an intensive week of meetings with the dean, colleagues, and stakeholders from public administration and community organizations. They discussed in round table meetings housing issues and urban-rural development. This…
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Auftaktveranstaltung der WohnWendeWerkstatt – ein kleiner Rückblick

Mit der Auftaktveranstaltung „Wohnen in Frankfurt – kritische Bestandsaufnahme und politische Perspektiven“ eröffnete das Wohnlabor seine neue Vortragsreihe WohnWendeWerkstatt, die zentrale wohnungspolitische Konfliktfelder der Stadt mit sozial-ökologischen Perspektiven verbindet. Hier folgt ein kurzer Rückblick auf die erste Veranstaltung am 20. November. Wie der Titel bereits erkennen lässt, zielte der Abend darauf, eine erste Orientierung über die gegenwärtige Situation der Frankfurter…
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Reference and Contemporaneity in Architecture

  • Dietrich Erben / Carsten Ruhl (Eds.)
  • 2026
  • transcript
Starting from the fundamental premise that references are essential for all cultural techniques, the contributors to this volume elaborate architecture’s ambivalent tension between reference and contemporaneity, its central role in both architectural production and discourse. The issues surrounding contemporaneity do not pertain to a condition, but to an agenda – one where references are selected according to interests and adapted to present needs. This perspective enriches existing conceptions of references as tools of design economy, imitation, and historicization by tying them more explicitly to contemporary agendas than has been done before.
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Intersectionality and the city

  • Antonio Miro Bron, Lucie Bernroider, Sung Un Gang, Christy Kulz (Hg.)
  • 2025
  • Routledge
  • http://dx.doi.org/10.4324/9781003529729-1
This book combines intersectional perspectives and urban research to demonstrate the importance of intersectionality as a concept that can complement “refigurational” understandings of social change as the outcome of spatial conflicts. Showing how intersectionality enables us to grasp the intersecting categories of inequality in these spatial tensions, it remains attentive to the role of social difference and power in these processes, as well as to modes of normativity and resistance. With case studies gathered from a range of national contexts, it provides rich empirical insights into the relationship between urban spatialities, power dynamics, and embodied social inequalities, addressing the manner…
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