Kurzvita
Felix Wiegand ist Politikwissenschaftler, Geograph sowie Stadt- und Wohnungsforscher und seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und (Zivil-)Gesellschaft aktiv.
- Seit 2024: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (PostDoc) am Institut für Sozialforschung (IfS), Frankfurt/Main
- 2024: Promotion am Fachbereich Geowissenschaften/Geographie der Goethe-Universität, Frankfurt/Main („Kommunale Finanzkrise und lokale Austerität. Ein historisch-geographischer Analyserahmen“)
- 2019–2024: Wissenschaftlicher Referent für Kommunal- und Wohnungspolitik für die Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, Wiesbaden
- 2012–2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt/Main
- 2005–2011: Studium der Politikwissenschaft an der Universität Wien
Arbeits-/Forschungsschwerpunkte
- Stadt-, Kommunal- und Wohnungspolitik
- lokale Kämpfe, urbane soziale Bewegungen und Initiativen für eine Stadt für alle
- kommunale Finanzkrisen, lokale Austerität und (Finanz-)Föderalismus
- politische Ökonomie der Stadt- und Regionalentwicklung
- Theorien, Methoden und Geschichte kritischer Geographie und Stadtforschung sowie das Werk von David Harvey
Aktuelle Projekte
Im Rahmen des Graduiertenkollegs baut Felix Wiegand das Wohnlabor am Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt auf und untersucht darin wohnungspolitische Konflikte zwischen Polykrise, autoritärem Neoliberalismus und der sozial-ökologischen Transformation des Wohnens. Anhand ausgewählter Konfliktfelder im städtischen und ländlichen Raum (wie Wohnungsleerstand oder das Wohnen im Eigenheim) analysiert er, wie solche Konflikte in Deutschland gesellschaftlich ausgehandelt und politisch bearbeitet werden – und, wo trotz zunehmend ungünstiger Rahmenbedingungen progressive Potentiale für die demokratische Gestaltung der notwendigen sozial-ökologischen Transformation liegen können.
Zuvor hat sich Felix Wiegand in Forschungsprojekten theoretisch-konzeptionell und empirisch unter anderem mit der kommunalen Finanzkrise und lokaler Austerität, mit Stadtentwicklung, Immobilienmärkten und (Neubau-)Gentrifizierung in Frankfurt am Main sowie mit der Geschichte der kritischen Geographie und Stadtforschung im Allgemeinen und dem Werk von David Harvey im Speziellen beschäftigt.
