Personen/Assoziierte Mitglieder

Kurzvita

Johanna Betz arbeitet seit Herbst 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt.

Ihre Dissertation mit dem Titel „Infrastrukturkonflikte um bezahlbaren Wohnraum. Lokale Wohnraumregime in Tübingen, Frankfurt am Main und Dresden“ schloss sie im April 2025 ab. Sie verfasste diese im Rahmen eines BMBF-Forschungsprojekts zu öffentlichen Gütern am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen. Johanna Betz studierte Geographie an der Freien Universität Berlin, der Goethe-Universität Frankfurt sowie an der Universidad Nacional de Colombia in Bogotá.

Arbeits-/Forschungsschwerpunkte

Johanna Betz forscht zu Wohnen und zu öffentlichen Infrastrukturen aus politökonomischer und semiotisch-diskursiver Perspektive und befasst sich mit dem Wandel von Staatlichkeit. In ihrer Dissertation hat sie wohnungspolitische Machtverhältnisse sowie Blockade- und Innovationsdynamiken auf kommunaler Ebene im Zusammenspiel zwischen Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung sowie Zivilgesellschaft untersucht. Sie hat sich dabei auch mit den (ausbleibenden) Einflussmomenten von Mieter*innen mit unterschiedlichen Marginalisierungserfahrungen auf wohnungspolitische Aushandlungsprozesse befasst. Ziel ihrer Analysen ist es, dazu beizutragen, herauszufinden, welche Herausforderungen und Handlungsoptionen mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen für die Entwicklung und Umsetzung progressiver wohnungspolitischer Innovationen einhergehen.

Projekte

  • 2025: Wohnungspolitik auf Landesebene in Baden-Württemberg